Vor- und Nachteile von Blue-Chips
Beim Aktienhandel sieht man sich immer dem Risiko des Totalverlusts ausgesetzt. Sollte ein Unternehmen, bei welchem man sein Geld in Aktien angelegt hat, einmal Konkurs anmelden, verliert der Aktionär unter Umständen seine komplette Investition.
Bei Blue-Chips besteht dieses Risiko nur in einer abgeschwächten Variante. Da es sich bei den Unternehmen, in welche man investiert, um Globalplayer handelt, welche schon seit Jahren in der Wirtschaft etabliert und dort auch erfolgreich sind, muss man weniger Befürchtungen haben, dort zu investieren. Wer sich den Börsenkurs betrachtet, wird auch merken, dass diese der Blue-Chips nur selten, wenn überhaupt, in den Keller rutschen.
Doch gleichzeitig besteht hier auch der Nachteil von Blue-Chips. Da der Wert sich nur selten drastisch bewegt, hat man zwar eine sichere Anlage, doch durch die geringe Risikobereitschaft, wird man in kurzer Zeit kein Vermögen anhäufen können. Blue-Chips eignen sich deswegen für diejenigen, welche langfristig einen Gewinn haben und ihr Einkommen aufbessern möchten.
Als besonders riskant wird die Anlage in Unternehmen der kleinen bis mittleren Klasse angesehen. Dadurch, dass diese Unternehmen eine geringere Mitarbeiterzahl haben und neu auf dem Markt sind weiß man noch nicht, wie sie sich auf dem Markt entwickeln werden. Doch für einige macht genau dies den Reiz aus - denn schließlich könnte man auch der Erste sein, der in ein später erfolgreiches Unternehmen investiert hat.
|